Opera wird also 15. Als langjähriger Sympathisant von Opera möchte ich diese Gelegenheit nun als Anlass für diesen Artikel nutzen. Eigentlich verwendete ich es seit ca. 2 Jahren nicht mehr, genauer gesagt, seit dem ich das Firefox-Addons namens "Vimperator" entdeckt hatte. Bis zur letzten Woche - da fand ich nämlich eine Shortkeys-Konfigurationsdatei, das vim-Feeling nach Opera bringen soll. Das hat mich dazu bewegt Opera 9.64 noch eine Chance zu geben. Mit dem
Opera Standard Slim Theme macht es "
vimperopera" einem tatsächlich möglich
ähnlich bequem wie unter Vimperator zu arbeiten.
Nein, es kommt auf keinen Fall an Vimperator ran, da es nur die primitivsten der primitiven Befehle abdeckt, lässt sich aber bestimmt gut als eine Vorlage für weitere Anpassungen nutzen. Dies soll aber auch nicht das Hauptthema des Artikels sein.
Insgesamt mein Ersteindruck von Opera:
- flott
- verbraucht weniger Speicher als FF3
- mit entsprechenden Cache-Einstellungen lässt Opera nicht bei
jedem Seitenaufruf die Festplatte andrehen (im Gegensatz zu FF3 mit SQLite)
- im Zusammenspiel mit einer der vielen Blocklisten lässt sich der Werbespam auch in Grenzen halten
Als ein "Wiedereinsteiger" guckt man sich die Software von allen Ecken an. In der Rumklick-Orgie bin ich auf ein Feature unter "File"->"Synchronize Opera..." gestoßen. Na wenn das nicht vielversprechend klingt, gerade in den Zeiten von Mobile Computing!
Allerdings kam bald auch die Enttäuschung, weswegen ich eigentlich den Artikel schreibe.
Als ich den Account für dieses Feature anlegen wollte, musste ich zu meinem Bedauern folgendes im Lizenzabkommen lesen: